Ab wann muss ich als Internet Marketer ein Gewerbe anmelden und wie funktioniert das?

In letzter Zeit erreichen mich immer häufiger Fragen zur Gewerbeanmeldung und ab wann diese Pflicht sei, weshalb ich nun darüber einen kleinen, kompakten und lehrreichen Artikel schreiben möchte.

Nehmen wir an, Du bist Alex und findest den ganzen Internet-Marketing-Kram total interessant und spannend und hast vor, nun endlich Deine eigene erste Seite online zu stellen. Meine Nischenseiten-Challenge hat Dich so sehr inspiriert, dass Du Dich endlich dazu entschieden hast, eine eigene lukrative Nische zu entdecken und daraus ein Online Business aufzubauen.

Doch es gibt noch einige Zweifel bei Dir, denn Du bist Dir nicht sicher, ob Du bereits vorab ein Gewerbe anmelden musst, und möchtest daher nichts falsch machen.

Wann musst Du ein Gewerbe anmelden?

Zunächst einmal bist Du zu 97 % kein Freiberufler, sondern Gewerbetreibender.

Laut § 15 EStG musst Du ein Gewerbe anmelden, wenn bei Deiner Tätigkeit

  • eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt – auch dann, wenn diese nur nebensächlich ist,
  • eine Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr mit Dritten erkennbar ist und
  • es eine Wiederholungsabsicht gibt.

(Im Grunde wird in § 14 der GewO geklärt, wann Du ein Gewerbe anmelden musst und dass bereits die Aufnahme der Tätigkeit entscheidend ist. – Danke für den Hinweis an Torsten)

Im Klartext heißt das, dass bei jedem Blog mit Google Adsense, mit Affiliate Links, mit Werbeplätzen, mit Link-Verkäufen eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt und Du dazu verpflichtet bist, ein Gewerbe anzumelden.

Bei Tätigkeiten, wie Webdesign, Programmierung, Link-Aufbau, Texten, Produkterstellung etc. stellt sich die Frage meist erst gar nicht, weil hier die Gewinnerzielungsabsicht konkreter ist.

Sobald Du also einen Blog oder eine Internetseite eröffnest, mit der Du vorhast, Geld zu verdienen, musst Du ein Gewerbe anmelden.

Das war die Theorie, wie sieht die Praxis aus?

In der Praxis sieht es so aus, dass die ganze Recherche und die Blogerstellung erst einmal keine offensichtliche Gewinnerzielungsabsicht ausdrücken – Du könntest den Blog auch aus rein privaten Absichten oder aus Gefälligkeit erstellen.

Erst ab dem Zeitpunkt, an dem Du wirklich offensichtlich Werbung betreibst, wird deutlich, dass Du damit Geld verdienen möchtest.

Spätestens dann sollte der Schritt zum Gewerbeamt erfolgen, und Du solltest Dein Gewerbe anmelden. Und dieser Prozess ist viel einfacher, als Du denken magst.

Man würde gar nicht meinen, dass solch eine Anmeldung im Bürokratieland Deutschland so unkompliziert verlaufen kann.

So funktioniert die Gewerbeanmeldung

Die Anmeldung erfolgt beim lokalen Gewerbeamt in Deiner Stadt.

Folgendes brauchst Du dazu:

  • Personalausweis
  • 20 bis 30 Euro
  • Bezeichnung der Tätigkeit

Bei der Tätigkeitsbeschreibung definierst Du Deine Tätigkeit als Selbstständiger. An dieser Stelle würde ich nicht zu allgemein definieren, aber auch nicht zu eng. Eine ideale Bezeichnung lässt Dir noch Spielraum für andere lukrative Einnahmemöglichkeiten, ohne ein erneutes Gewerbe anmelden zu müssen.

Zusammen mit dem Sachbearbeiter findest Du eine optimale Bezeichnung.

Gut funktionieren z. B die Bezeichnungen.:

  • Internetdienstleistungen aller Art
  • Handel mit digitalen Medien/Gütern
  • Internetwerbung
  • Online Marketing
  • Webdesign

Affiliate Marketing, Nischen-Marketing oder Blogging werden meiner Erfahrung nach noch nicht eingetragen. 😉

Innerhalb von 15 Minuten ist Dein Gewerbe angemeldet, Du bekommst Deinen Gewerbeschein sofort ausgestellt und kannst wieder nach Hause gehen.

Das Finanzamt und die IHK

Entweder direkt vor Ort oder nach etwa 2 bis 3 Wochen bekommst Du Post vom Finanzamt und von der IHK.

Vom Finanzamt bekommst Du einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Diesen beantwortest Du entweder selbst oder zusammen mit einem Steuerberater. (Je nachdem, wie fit Du in diesem Bereich bist!)

Dort trägst Du neben Deinen persönlichen Daten auch die zu erwartenden Umsatz- und Gewinnzahlen für das laufende Jahr ein. Hier würde ich eher niedriger stapeln als zu hoch, sonst musst Du gleich Vorauszahlungen leisten, die am Anfang einfach nicht nötig sind.

Zudem kannst Du hier ankreuzen, ob Du Dein Einzelunternehmen als Kleinunternehmer bzw. unter der Kleinunternehmerregelung führen möchtest. Das hat für Dich den Vorteil, dass Du keine Umsatzsteuer ausweisen musst, aber auch den Nachteil, dass Du die MwSt. von Ausgaben nicht als Vorsteuer geltend machen kannst.

Wenn Du also am Anfang keine hohen Ausgaben (Investitionen) hast und nur Dich selbst als Arbeitskraft, macht es definitiv Sinn, diese Regelung zu wählen. Sie ist bis zu einem Jahresumsatz von 17.500 Euro möglich, und ich würde sie Dir empfehlen. Später kannst Du immer noch umstellen, sollten Deine Einnahmen höher liegen.

Bei der IHK gibt es eine Beitragspflicht für Gewerbetreibende, die gewisse Leistungen und Schutz für Gewerbetreibende bietet, aber eben auch mit Beitragsgebühren verbunden ist. Diese musst Du aber nicht zahlen, wenn Dein Gewinn unter 5.200 Euro im Jahr liegt oder unter 25.000 Euro in den ersten beiden Gründungsjahren.

Steuern

  • Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer
    In den meisten Fällen wirst Du am Anfang unter die Kleinunternehmerregelung fallen, sodass Du mit der Umsatzsteuer erst einmal nichts zu tun hast. Demnach stellst Du Deine Rechnungen auch netto aus (ohne 19 % MwSt.).
  • Gewerbesteuer
    Die Gewerbesteuer fällt erst bei einem Gewinn über 24.500 Euro im Jahr an (und auch nur auf den Gewinn über dieser Grenze!) und ist abhängig von der Höhe des Gewerbesteuersatzes in Deiner Gemeinde. Auch damit hast Du für gewöhnlich am Anfang noch nichts zu tun.
  • Einkommenssteuer
    Diese Steuer ist direkt von Anfang an für Dich relevant, jedoch nicht pauschal zu beziffern, weil sie davon abhängig ist, wie hoch Deine Einkünfte aus anderen Einnahmequellen sind. Es gibt einen Freibetrag von aktuell 8.004 Euro, der nicht versteuert werden muss. Verdient man mehr als diesen Freibetrag, wird alles darüber hinaus mit einem Steuersatz zwischen 14 und 42 % besteuert, der progressiv steigt.

Am Anfang solltest Du also die Einkommenssteuer nicht vergessen. Wenn Du z. B. Student bist, keinen Nebenjob hast, sondern nur ein Gewerbe und Nischenseiten, mit denen Du durch Affiliate-Einnahmen etwa 1.000 Euro monatlich verdienst, dann kann es sein, dass Du am Ende des Jahres Einkommenssteuer zahlen musst, weil Du mehr als 8.004 Euro Gewinn hattest.

Wichtige Tipps

  • Eine Gewerbesteuer fällt erst ab 24.500 Euro Gewinn pro Jahr an – darüber brauchst Du Dir erst einmal keine Gedanken zu machen.
  • Solltest Du Dich nebenberuflich selbstständig machen, musst Du Deinen Arbeitgeber darüber informieren.
  • Gründest Du Dein Gewerbe aus der Arbeitslosigkeit heraus, informiere auch die Arbeitsagentur darüber.
  • In den meisten Fällen gründest Du ein Gewerbe als Einzelunternehmung.
  • Du kannst Dir zwar einen Firmennamen ausdenken und aufführen, musst aber auch immer Deinen Namen mit angeben.
  • Du kannst ein Gewerbe auch bis zu 3 Monate rückwirkend anmelden und die in diesem Zeitraum angefallenen Kosten mit anrechnen.
  • Überlege Dir, ob Du am Anfang überhaupt einen Steuerberater brauchst, vor allem, wenn Du unter die Kleinunternehmerregelung fällst.

Mit diesem kurzen Artikel wollte ich einmal aufklären und jedem angehenden Internet Marketer die Angst nehmen, ein Gewerbe anzumelden, sowie aufzeigen, dass es viel leichter ist, als man denkt.

Ferner dient dieser Artikel als Motivation und Ansporn, endlich einmal Nägel mit Köpfen zu machen und zum Gewerbeamt zu gehen, das Gewerbe anzumelden und aus dem Lese-Modus in den Tun-Modus zu wechseln.

Ich freue mich auf Dein Feedback und auf noch eventuell offene Fragen und möchte an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hierbei lediglich um meine Meinung und Erfahrung handelt, die keine rechtsverbindliche Auskunft darstellt. 😉

Für Deinen Erfolg im Internet

Sebastian

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125 Kommentare… add one

  • Lucas Mrz 20, 2012

    Sehr gut. Danke.
    Genau auf einen solchen Beitrag habe ich schon lange gewartet und er erschlägt kurz und knackig genau die Informationen, die ich mir gewünscht und erhofft habe. Ich werde also schnellstmöglich Nägel mit Köpfen machen und mich auf den Weg begeben. Für Rückfragen weiß ich ja nun auch, an wen ich mich wenden kann 😉

    • Alex Nov 13, 2012

      Affiliate völlig ohne Gewinnabsicht.

    • Ania Mai 2, 2014

      Vielen Dank für den Artikel, sehr informativ, positiv und motivierend. Danke, Ania

  • Chris Mrz 20, 2012

    Danke für den Artikel. ist echt nen Zufall weil ich hab gestern drüber nachgedacht und überlegt wie ich dazu am besten Informationen bekommen.. dann mach ich meinen GoogleReader an und schwups popt dein Blogeintrag auf.. Hat mir viele offene Fragen beantwortet. Danke Chris

  • dpde Mrz 20, 2012

    Danke für den Informativen Beitrag!

    Wie sieht das mit der Versteuerung von Werbeeinnahmen aus?
    Nehmen wir an ich habe ein Gewerbe angemeldet welches unter die Kleinunternehmerregelung fällt und verdiene durch Werbung auf meinen Seiten 500 € im Monat. Wie muss das wann versteuert werden?

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Hallo dpde,

      habe den Artikel um den Teil mit den Steuern erweitert, da dieser sicherlich nicht nur für Dich, sondern auch andere interessant ist.

      In Deinem speziellen Fall könntest Du dafür Einkommenssteuer zahlen – je nach beruflicher Situation und Einkommen.

      Grüße,
      Sebastian

  • Sascha Mrz 20, 2012

    Moin Sebastian, zu 97% ist man kein Freiberufler, sondern Gewerbetreibender. Denn gerade wer selbständig tätig ist, benötigt keine Gewerbeanmeldung sondern muss lediglich sein Finanzamt über die Aufnahme der Tätigkeit informieren. Um von einem Gewerbe zu sprechen, ist die Gewinnerzielungsabsicht nur EIN Tatbestandsmerkmal. Darüber hinaus muss man nach außen hin tätig werden (Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr mit Dritten), man muss eine Wiederholungsabsicht haben und die Tätigkeiten rechtlich selbständig ausüben. Wenn alle Punkte erfüllt sind, erst dann liegt ein Gewerbe vor.

    Die Hinweise zum Finanzamt und der steuerlichen Erfassung sind sehr gut! – Denn wer voller Euphorie ein Unternehmen gründet und im ersten Jahr auch gleich von einem 5-stelligen Gewinn ausgeht, der darf sich auf saftige Vorauszahlungen freuen, noch ehe er einen Euro umgesetzt hat.

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Vielen Dank für die aufmerksame Korrektur Sascha. Der Teufel steckt im Detail 😉

      Die beiden anderen Punkte habe ich mit aufgenommen, wenn es auch Punkte sind, die meist sowieso zutreffen, ist es dennoch besser sie mit aufzuführen 😉

  • Nerdy Mrz 20, 2012

    Ich habe jz schon seit einiger Zeit einen Blog in dem ich Tipps zu Web und Computer gebe. Eigentlich wollte ich schon am Anfang ein Gewerbe anmelden aber mir wurde geraten damit noch zu warten.

    Im Nachhinein betrachtet war das für mich die bessere Entscheidung, da ich bis heute max. 300 Besucher / Monat hatte. Jedoch muss ich sagen, dass ich bis vor kurzem das Bloggen nicht so ernst nahm.
    Erst nachdem ich deinen Blog und Geldkrieg.de entdeckte war ich richtig motiviert das gleiche zu schaffen. Die Nischenseiten-Challenge hilft mir zurzeit sehr.

    Das einzige was mir nun Sorgen macht ist, dass ich vl mit Blogger (Bloghoster von Google) aufs falsche Pferd gesetzt habe. Da ich aber sehr viel Arbeit in meinen Blog gesteckt habe, würde ich nun ungern umsteigen.

    Naja um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, möchte ich nur sagen, dass man besonders als unerfahrener Blogger vl lieber mal einen Blog erstellt, diesen etwas füllt und erst nachdem alles bereit steht, eine Gewerbeanmeldung durchführt.

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Hättest Du vorher ein Gewerbe angemeldet, hättest Du vielleicht die Sache aus der Sicht eines Unternehmers und nicht eins Hobbies gesehen?

      Manchmal ist der falsche Fokus dafür verantwortlich, dass man nicht in die Richtung agiert, in die man eigentlich hin will…

      Der Schritt, das Gewerbe direkt anzumelden, gibt einem Kraft und die Verantwortung zu handeln, etwas zu bewegen, Einnahmen zu erzielen!

    • Nerdy Mrz 20, 2012

      Das stimmt natürlich aber wenn ich diesen Schritt durchgezogen hätte, wäre ich ein Risiko eingegangen. Somit hätte ich alles auf eine Karte setzen müssen. Es ist nicht so, dass ich Angst davor habe Risiken einzugehen aber meiner Meinung nach sollten diese in einem gewissen Maß kalkulierbar sein.
      Ich meine hättest du deinen Job auch aufgegeben um im Internet dein Geld zu verdienen, wenn du keine Marketingkenntnisse besäßest.

      Mangels Erfahrung bzw. Wissen in diesem Bereich, ist für mich weder der Erfolg noch noch die Konsequenzen des Scheiterns mit meinem Blog nicht berechenbar. Aber wie schon erwähnt, helfen mir solche Seiten wie diese sehr. Mein Ziel ist es erstmals 1000 Besucher/Monat zu haben und ab da an Werbung einzusetzen und ein Gewerbe anzumelden.

      Ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist den ich gehe, um im Web Erfolgreich zu werden aber es ist der beste Weg der mir einfällt. :/

  • Susanne Mrz 20, 2012

    Danke für diese knackige und informative Zusammenfassung. Vor allem der Teil nach der Gewerbeanmeldung ist für mich wichtig, weil er mir noch bevorsteht. Die Anmeldung selbst war tatsächlich unkompliziert und in fünf Minuten erledigt. Allerdings hatte mein kleines Amt auf dem Lande noch nie etwas vom Bloggen gehört und noch nie jemanden gehabt, der dafür ein Gewerbe anmelden wollte. Nach einer kurzen Erklärung, worum es geht, fand sich dann doch noch ein Zweck des Gewerbes: Onlinejournalismus (Internet-Werbung). Nun warte ich auf die Post vom Finanzamt.

  • Michael Mrz 20, 2012

    Hallo
    mir geht es wie den ersten beiden Kommentatoren.
    Ich habe vor ein Gewerbe anzumelden.
    Begeistert habe ich im FeedReader die Überschrift gelesen und angeklickt, um den ganzen Artikel zu lesen.
    Bei mir wäre das Gewerbe auch wegen der Werbung auf verschiedenen Homepages.
    Ich bin Hauptberuflich Hausmann und würde mich um die Internetseiten kümmern, wenn die Kinder nicht da sind. Es ist sozusagen meine Haupteinnahmequelle.
    Mir fehlt in dem Artikel allerdings der Punkt der Krankenkasse, zur Zeit bin ich über meine Frau Familienversichert.
    Gibt es da auch eine Einkommensgrenze ab der ich mich alleine/selber versichern muss? Oder kann man das nicht pauschal beantworten?

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Hallo Michael,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Mir ging es bei dem Artikel darum, die Angst zu nehmen, ein Gewerbe anzumelden.

      Fachlich bin ich jedoch nicht so versiert, dass ich Dir beantworten könnte, wie das mit der Versicherung aussieht. Das kannst Du sicherlich bei Deiner jetzigen Versicherung nachfragen.

      Viele Grüße,
      Sebastian

    • Michael Mrz 20, 2012

      Dann werde ich mich mal bei der Krankenkasse auf die Suche nach den gewünschten Infos machen.

  • Thomas Klußmann Mrz 20, 2012

    Sehr guter Artikel, Sebastian.

    Eine Gewerbeanmeldung hat noch ein paar weitere nützliche Vorteile, z.B.:
    – kannst du zukünftig Ausgaben für deinen PC, Büro, etc. von der Steuer absetzen
    – bekommst du mit der Gewerbeanmeldung Zugang zu günstigeren Produkten (z.B. kann man Kundenkarten bei Großhändlern anfordern)
    – kann man mit einer solchen Gewerbeanmeldung ein staatlich gefördertes Gründercoaching abschließen

    Beste Grüße
    Thomas

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für den Mehrwert und die Tipps! Du hast vollkommen Recht. Und das bezieht sich auch auf Ausgaben, die VOR der Gewerbeanmeldung angefallen sind 😉

      Viele Grüße,
      Sebastian

  • olli Mrz 20, 2012

    „Du kannst Dir zwar einen Firmennamen ausdenken und aufführen, musst jedoch auch immer Deinen Namen mit angeben“
    Wo führt man denn den Firmennamen auf? Ich wurde bei meiner Gewerbeanmeldung nie danach gefragt und konnte somit auch nie einen Angeben…

    • Sebastian Czypionka Mrz 20, 2012

      Aber z.B. in Deinem Impressum oder auf Deinen Rechnungen kannst Du einen Fantasienamen mit aufführen. Wichtig ist nur, dass auch immer der Inhaber mit Vor- und Nachname aufgelistet wird.

    • olli Mrz 21, 2012

      Achso, ich dachte man müsste dem Staat wenigstens sagen wie man als Unternehmen heißen will. Aber Danke für die Antwort, werde mir jetzt wohl mal nen schönen namen a la Compu Global Hyper Mega Net ausdenken^^

  • Gregor Mrz 20, 2012

    Danke! 😉

  • Andree Mrz 20, 2012

    Mir geht es ähnlich wie Nerdy. Ich habe zwar Informationswissenschaften studiert und bin dadurch technisch recht gut unterwegs, aber den gesamten Internetmarketingbereich muss ich erstmal ausloten. Ich finde Deinen und auch Peers Blog einfach perfekt. Bei Euch kann man sich super in das Thema einarbeiten. Die Artikel sind sachlich geschrieben und verzichten auf die übertriebene „werde reich über Nacht“ Masche. Gerade diese Art der Werbung hat mich bisher immer wieder abgehalten mich weiter mit dem Thema Internetmarketing zu beschäftigen.

    Gruss

    Andree

    „Die sich den Wolf tanzen…“

  • Birgit Mrz 20, 2012

    Hallo Sebastian,

    Danke für deinen tollen Artikel.
    Ich bin ganz deiner Meinung, wenn man gleich von Anfang an ein Gewerbe anmeldet, geht man mit einem ganz anderen Fokus an die Sache heran.
    Man sollte auch seinen Blog als ein Business ansehen, wenn man wirklich Geld damit verdienen will.

    Wünsche allen viel Erfolg
    Birgit

  • Thomas Gunia Mrz 20, 2012

    Hallo Sebastian,

    ich hatte die Frage nach dem Gewerbe ja schon mal in einer Mail an Dich gestellt. Nun habe ich ich genau die Antwort, die ich auch gesucht habe. 😉 Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

    Viele Grüße
    Thomas

  • Thomas Mrz 20, 2012

    Hallo Sebastian,

    guter Artikel. Alles drin, ohne zu tief in die Materie zu gehen!

    Ich habe vor kurzem auch einen Artikel zur Gewerbeanmeldung auf meinem Blog geschrieben. Dieser beschäftigt sich aber nur mit der tatsächlichen Gewebeanmeldung und dem Gewerbeschein. (http://www.blogbwl.de/657/wie-meldest-du-dein-gewerbe-an/)

    TIPP: Wenn man direkt eine ausfüllte Gewerbeanmeldung zum Gewerbeamt mitnimmt, kann man noch mal viel Zeit sparen. Dann ist das eine Sache von 3 Minuten.

    Gruß, Thomas

  • Tobinger Mrz 20, 2012

    Hallo Sebastian

    Ein prima Artikel. Und die bisherigen Kommentare dazu sind auch super informativ und ergänzen den Artikel wieder prima.

    Ich habe auch noch einen kleinen Tipp:

    Deine Leserschaft dürfte hauptsächlich grob zum Themenbereich „Geld im Internet verdienen“ oder „Geld mit Bloggen verdienen“ gehören.

    Susanne hatte bereits kommentiert, dass sie ihr Gewerbe als „Onlinejournalismus (Internet-Werbung)“ angemeldet hat und sich herbei schon etwas eingegrenzt hat. Was ist, wenn Sie weitere Einnahmen durch das Erstellen und Betreuen von Blogs anderer Kunden oder andere Tätgkeiten verdient? Sie müsste hierzu, soweit mir bekannt, ein weiteres Gewerbe anmelden.

    Daher sollte man einen Begriff wählen, der recht weitläufig ist um allen Eventualitäten gerecht zu werden. Ich habe mich damals einfach der Sparte „Internetdienstleistungen“ zugeordnet. So kann ich auch Texte für andere Schreiben, andere Blogs betreuen, Programmieren (wenn ich es könnte ,) ) u.s.w.

    Gruss
    Tobinger

  • Michael Mrz 20, 2012

    Wie Tobinger habe ich auch eine Frage zu der Bezeichnung des Gewerbes.
    Am unverfänglichsten ist bestimmt „Internetdienstleistungen aller Art“, da kann man einen Blog betreiben, Texte schreiben oder Homepages designen. Aber was passiert wenn ich mit der Bezeichnung Tätigkeiten erledige, die im Offline-Bereich liegen? Mir fallen da einige ein, z.B. Scannen von Dokumenten; Fotobearbeitung; Erstellen vom Office-Vorlagen…
    Sollte man da zwei Gewerbe anmelden, oder die Gezeichnung allgemeiner in „Online- und Offline- Dienstleistungen am PC“ nennen?

    • Sebastian Czypionka Mrz 22, 2012

      Hallo Michael,

      du kannst auch mehrere Tätigkeitsbereiche mit angeben und musst Dich nicht nur auf eine Sache beschränken.

      Viele Grüße,
      Sebastian

  • Adam Mrz 20, 2012

    Hallo zusammen,

    man muss kein zweites Gewerbe anmelden sondern kann sein bestehendes Gewerbe gegen eine Gebühr um weitere Tätigkeiten erweitern.

    Ein paar Links für alle sie sich für das Thema „Gewerbe und Affiliate“ interessieren:

    http://www.affiliate-marketing.de/wissensdatenbank/artikel/affiliate-marketing-gewerbe.html
    http://www.patrickhundt.de/affiliates-und-die-umsatzsteuer/
    http://hangout-lifestyle.de/affiliate-steuern-belegen/

    Gruß,

    Adam

  • Lucas Mrz 20, 2012

    Sebastian, könntest du vielleicht mal den Bogen für die Gewerbeanmeldung mit Musterangaben ausfüllen und online stellen, damit man ungefähr weiß, was man wo schreiben muss/sollte?

    • Sebastian Czypionka Mrz 22, 2012

      Hey Lucas,

      das ist gar nicht nötig – den Bogen füllst Du zusammen mit der Sachbearbeiterin aus und musst da neben Deinen Personalien fast gar nichts ausfüllen 😉 Jetzt ehrlich… das ist wie Personalausweis beantragen 😉

    • Lucas Mrz 22, 2012

      Na wenn du das sagst werde ich es mal ausprobieren. Wenn es zu Problemen kommt melde ich mich :p

  • Alex Mrz 21, 2012

    Hallo Sebastian, ich bin Alex und finde alles was mit Marketing zu tun hat interessant. Danke sehr für diese Infos, werde mir diesen Text ausdrucken, die Tipps kann ich wirklich gerade gebrauchen. Grüße

  • Kevin Mrz 21, 2012

    Hallo Sebastian.
    Vielen Dank für deinen Artikel. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema und habe auch vor, ein eigenes Gewerbe anzumelden. Durch deinen Artikel bin ich nun etwas schlauer, und der Weg zum Gewerbeamt fällt einem etwas leicher.

    Viele Grüße

  • Tristan Mrz 21, 2012

    Schöner Artikel, der wohl die wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet, vorallem hat man dadurch endlich mal eine eindeutige Antwort auf die Frage ab wann man ein Gewerbe anmelden muss.

    Gruß
    Tristan

  • Jens Mrz 21, 2012

    Hallo Sebastian,

    der Artikel ist wirklich sehr gut. Und ich muss Dir zu stimmen, dass das Anmelden wirklich einfach ist. Gerade am Anfang ist die Kleinunternehmerregelung sehr gut. Der Nachteil ist, ich kann die 19 Prozent Mehrwertsteuer nicht in meinen Rechnungen ausweisen und kann die 19 Prozent nicht vom Finanzamt zurückerstattet bekommen. Aber im zweiten Jahr kann ich, bis zu 50.000 Euro an Umsatz erzielen. Aber für den Einstieg ist die Kleinunternehmerregelung vollkommen ausreichend.

    Gruß
    Jens

  • Susanne Mrz 21, 2012

    Lieber Tobinger,
    da ich noch einen 50-60-Stunden-Brotjob habe, der mich ziemlich ausfüllt, sowie Familie und Hobbys, konnte ich mich leicht bei der Gewerbeanmeldung eingrenzen. Mehr geht eh nicht, als das eigene Blog einigermaßen gehaltvoll zu betreiben. Aber grundsätzlich hast Du natürlich Recht, man sollte sich möglichst viele Optionen offen halten. Vielleicht kann je jemand die Frage beantworten, ob man seine Gewerbeanmeldung nachträglich erweitern kann.

  • Selle Mrz 28, 2012

    Genialer, kurzer und übersichtlicher Artikel! Endlich weiß ich da auch bescheid und weiß was auf mich zukommt!

    Ich dachte, wenn ich im Monat 1000€ Umsatz habe, wird mir 200-300€ (nach Steuern) übrig bleiben. Dein Artikel hat mir jetzt jedoch Hoffnung gemacht das doch mehr bleibt 🙂

    Gruß

  • ebookautorin Apr 3, 2012

    So lange es nur um ein E-Book geht, fällt das normalerweise unter Selbstverlag. Man könnte also mit der Anmeldung noch warten, bis nennenswerte Einnahmen aus einem anderen Bereich (Affiliate…) in Sicht sind.

    Website plus Gewinnabsicht machen noch nicht zwingend ein Gewerbe aus, sonst wären ja viele Schriftsteller oder Künstler auch gewerblich.

    • affiliate marketing Sep 3, 2012

      Danke für diese knackige und informative Zusammenfassung. Vor allem der Teil nach der Gewerbeanmeldung ist für mich wichtig, weil er mir noch bevorsteht. Die Anmeldung selbst war tatsächlich unkompliziert und in fünf Minuten erledigt. Allerdings hatte mein kleines Amt auf dem Lande noch nie etwas vom Bloggen gehört und noch nie jemanden gehabt, der dafür ein Gewerbe anmelden wollte. Nach einer kurzen Erklärung, worum es geht, fand sich dann doch noch ein Zweck des Gewerbes: Onlinejournalismus (Internet-Werbung). Nun warte ich auf die Post vom Finanzamt.

  • Gunar Jun 15, 2012

    Hallo,

    interessanter Beitrag.
    Ich habe hier gelesen, dass man Ausgaben vor der Gewerbeanmeldung von der Steuer absetzen kann. Wie lange vorher? Die Anschaffung eines neuen Computers liegt nun fast 1 Jahr zurück.

    Wie ist das mit Programmen und ebooks aus dem Bereich Internet marketing? Können diese auch bei der Steuer angegeben werden. Zum Beispiel die Gebühr für einen Autoresponder?

    Viele Grüße

    • Sebastian Czypionka Jun 15, 2012

      Hallo Gunar,

      leider kann ich Dir die Frage nicht beantwortet, bis wann zurück etwas abgesetzt werden kann. Aber Programme, wie E-Books und Online-Dienstleistungen auch – na klar 😉

      Sebastian

  • Björn Jul 30, 2012

    Hi Sebastian,
    das ist eine super Übersicht, vielen Dank dafür!

    Im Abschnitt „Steuern“ unter „Einkommenssteuer“ schreibst Du, dass der aktuelle Freibetrag aktuell 8.004 EUR beträgt.
    – Das bedeutet, dass ich 8.004 EUR im jahr verdienen darf, ohne diesen Betrag versteuern zu müssen, korrekt?
    – Zählt dieser Betrag zusätzlich zum normalen (eh schon versteuerten) Einkommen?

    Bei mir ist es so, dass ich einen normalen Job bei einem Arbeitgeber habe und ganz normal über Lohnsteuerkarte abgerechnet werde (bin damit über die 8.004 EUR massig drüber).
    Ich möchte nun zusätzlich Geld mit Internetdienstleisungen verdienen und dafür ein Kleingewerbe anmelden.
    – Gibt es einen Betrag im Monat, bis zu dem ich etwas zusätzlich verdienen darf ohne es versteuern zu müssen?
    – Wie verhält sich das Ganze?

    Viele Grüße und vielen Dank im Voraus,
    Björn

    • Sebastian Czypionka Jul 31, 2012

      Hallo Björn,

      ich bin kein Steuerberater und Finanzexperte und ich habe das Gefühl, dass es ab hier etwas komplizierter wird. Bevor ich Dir nun etwas sage, was ich „vermute“ und nicht sicher weiß, verweise ich Dich lieber an einen lokalen Steuerberater oder an deinen Ansprechpartner beim Finanzamt, dieser wird Dir sicherlich weiterhelfen.

      Viel Erfolg.

      Sebastian

  • Konrad Aug 7, 2012

    Super Artikel, sehr informativ!
    Ergänzend würde ich auf http://www.ortsdienst.de/FAQ-Gewerbeamt/ verweisen, dort hab ich ne Menge Informationen zur Gewerbeanmeldung sowie zu meinem zuständigen Gewerbeamt rausziehen können.

  • Anne Okt 11, 2012

    Lieber Sebastian, herzlichen dank für deinen Beitrag! Ich habe bereits einen Gewerbeschein auf dem Promotion steht. Meinst du ich muss Affiliate marketing trotzdem noch anmelden? ich bin der Ansicht, dass ich via affiliate werbung promote – also werbung/promotion betreibe. ob über internet oder live (persönlich) – es findet sowohl persönlich als auch online statt – spielt doch sicher nicht die Rolle, oder? Ich würde mich über Rückmeldung sehr freuen. VG Anne

    • Sebastian Czypionka Okt 11, 2012

      Ich würde keinen neuen Gewerbeschein beantragen, aber das ist nur meine Meinung 😉

    • Anne Nov 14, 2012

      Dankeschön 🙂

    • Stephanie Dez 19, 2012

      Hallo Anne,
      gehe lieber auf Nummer Sicher. Kostet ja nur einen Anruf beim Gewerbeamt. Wenn Promotion dein Haupt-Arbeitsgebiet ist, kann es lediglich sein, dass das Online-Marketing auf demselben Schein noch als Nebengewerbe ergänzt wird. Das kostet nicht die Welt. So vermeidest du ggf. Stress bei der Steuererklärung, wo es ja eh rauskommt, falls es ein Problem mit der Bezeichnung geben sollte.

  • Mark Dez 13, 2012

    Hallo Sebastian,

    danke für den Artikel mit allen Infos und Zusammenfassungen.
    Ab heute ist der Freibetrag um irgendwas über 100€ angehoben, wenn ich das im Radio richtig gehört habe – stimmt das?

    Meine eigentlich Frage wäre, was ist denn, wenn ich ein Gewerbe angemeldet habe unter „Gestaltung von Online- und Printmedien“ und weil ich als Hobby auch gerne noch ein wenig etwas technisches bastel, habe ich später auch ein Produkt (viele EInheiten davon, das man in der Hand halten kann) zu verkaufen. Muss ich dann mein Gewerbe umschreiben?
    Was ist es dann? „Gestaltung von… und Produktion von…“. Wer interessiert sich denn dafür, was in meinem Gewerbeschein für eine Tätigkeit steht?

    Grüße
    Mark

    • Sebastian Czypionka Dez 13, 2012

      Hallo Mark,

      der Freibetrag ändert sich hin und wieder und ja – er mag in 2013 höher sein.

      Zu der Bezeichnung kann ich Dir nichts genaueres sagen, da ich nicht weiß, für wen sie eigentlich wichtig ist.

      Ich würde das nicht so eng sehen an deiner Stelle.

      Viele Grüße,

      Sebastian

    • Mark Dez 17, 2012

      Danke für deinen Beitrag Sebastian.

      Ich werde das bei meiner Gewerbeanmeldung im neuen Jahr einmal fragen – mal schauen, ob ich beim Landratsamt eine Antwort bekomme.

      Gruß
      Mark

  • shelynx Feb 9, 2013

    Ich habe gerade auch begonnen, mich damit zu beschäftigen, obwohl der BLog bisher nur etwa 80Cent im Monat über Affiliate einbringt. – Aber ich würde mir wünschen ihn zumindest ein wenig auszubauen und die eigenen Kosten zu decken. – Das Finanzamt hatte ich angeschrieben mit einigen Fragen – sie schickten mir nur den Bogen zur ERfassung zurück „Auf Einzelfragen könnten sie nicht eingehen“…

    Jetzt geht es nächste Woche zum Rathaus, um das Gewerbe anzumelden. Mit dem Gewerbeamt des Umkreises habe ich auch telefoniert. Die Dame sagte, dass es für Blogger eigentlich noch keine gute Regelung gibt und es wirklich etwas seltsam sei für 1 Euro Gewinn monatlich so einen Terz zu haben…

    Ich habe außerdem eben mal einen Steuerberater angeschrieben (noch habe ich keinen) und hoffe auf einen informativen Termin, da ich auch hauptberuflich angestellt bin und nebenbei noch selbstständig in einem ganz anderen Beruf arbeite. – Die Frage der Freibeträge und „Mischung“ des Gewinns stellt sich da – außerdem und vielleicht weißt Du das:
    Inwieweit muss man Sachwerte versteuern, die beispielsweise für Reviews zur Verfügung gestellt wurden? Häufig sind sie ja nicht einmal ein Mehrgewinn oder gezielt angefragt. Ich fühle mich dadurch nicht „bezahlt“… Weißt Du, wie das gehandhabt wird?

    Vielen Dank für Deinen klaren Artikel und die Mühe!

    • Sebastian Czypionka Feb 9, 2013

      Zu Deinem Einzelfall weiß ich keine genaue Regelung – kann Dir hier also leider nicht weiterhelfen.

      Ansonsten sehe ich, dass Du Dich vorab schon sehr gut informierst – das kann einerseits positiv sein, birgt aber auch die Gefahr, dass man ZU VORSICHTIG ist und zu lange überlegt, bevor man etwas tut…

      Nur eine Vermutung 😉

      Alles Gute

      Sebastian

  • Marco Feb 11, 2013

    Ich wollte am 2.1. zum Amt düsen, habs aber wieder… egal! Morgen gehe ich los und hol mir den Schein! Sehr schön zusammengefasst & vielen Dank für die kleine Motivationshilfe 😉

    Lg,
    Marco

  • Bert Mrz 5, 2013

    Hallo Sebastian,

    genau diese Informationen habe ich gerade gesucht – DANKE.

    Wie es in anderen Städten ist, weiß ich nicht, aber in Berlin ist das Ordnungsamt für die Gewerbeanmeldung zuständig. Man glaubt es zwar kaum, aber das kann man sogar online machen! Nach einem guten Jahr Auszeit vom Internet-Marketing habe ich heute mein Gewerbe online angemeldet – und es hat alles super geklappt. Die Gewerbeanmeldung wird online ausgefüllt und man muß zusätzlich noch ein Blild von seinem Personalausweis hochladen. Die ausgefüllte Gewerbeanmeldung muß man ausdrucken, unterschreiben und an eine bestimmte Stelle faxen oder per Post dorthin schicken. Für die 26,00 EUR für die Anmeldung bekommt man eine Zahlungsaufforderung zugeschickt. Fazit: Manchmal sind unsere Behörden gar nicht so altmodisch und eingestaubt, wie man vielleicht manchmal denkt ;-).

    MFG Bert

    • Sebastian Czypionka Mrz 5, 2013

      Hallo Bert,

      danke für diese wohl „neue“ Erfahrung, von der ich hoffe, dass sie andere Städte und Ordnungsämter übernehmen. Ich bin vor kurzem umgezogen und musste einen neuen Gewerbeschein beantragen und es war mal wieder eigentlich simpel, aber man kann dieses ganze Prozedere auch gerne auf das Internet verlagern, so spart man wohl jedem Anwender Zeit und Personal 😉

      Thanks for Sharing!

      Sebastian

  • petra Apr 5, 2013

    guten abend nun mal ne frage muss ich mich denn auch als gewärbe melden wenn ich mich bei dieser webseite anmelde um ein e book zu erstellen und verkaufen

    • Sebastian Czypionka Apr 8, 2013

      Es wäre schonmal besser, aber soweit ich weiß, ist es nicht Pflicht. Du kannst es auch später machen, wenn absehbar ist, dass Du wirklich Dinge verkaufen wirst.

      Aber wenn Du Dich dort anmeldest, um E-Books zu verkaufen, gehe ich mal stark davon aus, dass Du auch welche verkaufen und damit Gewinne machen wirst 😉 (Du hast eine Gewinnabsicht)

  • Sandra Mai 1, 2013

    @ Petra: Ich würde an Deiner Stelle auch erst warten bis Du was verkauft hast und es dann wie Sebastian schon erwähnt hat rückwirkend anmelden. Denn es kommt auch darauf an, in welcher Höhe deine Einnahmen sind bzw. ob du wirklich monatlich einen regelmäßigen Betrag verdienst. Also lieber erstmal aufs Verkaufen konzentrieren und wenn das Geld kommt Gewerbe anmelden! Viel Erfolg und lg Sandra

  • Tommy Mai 30, 2013

    Sehr vernünftiger Artikel, hat mir sehr weitergeholfen.

    Dann weiß ich schon, wo ich morgen früh hingehe… 😉

  • goldynr1 Jun 21, 2013

    genau diese Informationen habe ich gesucht, super erklärt 🙂

  • Tom Okt 3, 2013

    Der Artikel hat gerade ganz viele offene Fragen von mir beantwortet. Danke auf jeden Fall dafür!

  • Marie Nov 5, 2013

    Hallo Sebastian,
    ich war heute auf dem Gewerbeamt, um das Gewerbe anzumelden.
    Die Angabe „Internetdienstleistungen aller Art“ wird nicht akzeptiert.
    Ich musste genauer angeben was ich mache.
    Ich sag nur Bescheid, damit du das in deinem Artikel noch ändern kannst.

    Alles Gute!

    • Sebastian Czypionka Nov 5, 2013

      Hallo Marie,

      klasse – herzlichen Glückwunsch zum Gewerbe und dem ersten wichtigen Schritt!

      Es funktioniert hin und wieder schon und ist auch, wie im Artikel geschrieben stark von der Sachbearbeiterin abhängig. Schließlich gibt es nicht nur vordefinierte Angaben.

      Deshalb lasse ich das nach wie vor im Artikel stehen 😉 Dennoch vielen Dank für Dein Feedback.

      Sebastian

    • Marie Nov 15, 2013

      Danke für den Glückwunsch!

      Ja mir wäre es auch viel lieber gewesen, wenn der das akzeptiert hätte.
      Aber egal, ich habe einfach gleich vier Begriffe aufgezählt und die stehen jetzt alle „auf einmal“ drin! Geht so auch 🙂

      Bis bald

  • Tina-Maria Dez 9, 2013

    Hallo, danke für deinen Beitrag bin jetzt „Kleinunternehmer“ mit meinen Blog. Hat gerade mal 15€ gekostet 🙂 und ich fühl mich jetzt sicherer. Lg

  • Lammers Jan 20, 2014

    Hallo,
    kann man ein Gewerbe nachträglich noch anmelden?
    Zum Beispiel verdient man diesen Monat 1.000€. Kann man das Geld dann erst einmal problemlos annehmen und nächsten Monat das Gewerbe anmelden?

    • Sebastian Czypionka Jan 20, 2014

      Hallo Steffen,

      ich kann es Dir nicht zu 100% sagen, aber soweit ich mich erinnere, ist das möglich und du kannst die Einnahmen, die Du vor der Anmeldung des Gewerbes erwirtschaftest, auch dann nach Anmeldung mit abrechnen. Zur Sicherheit fragst Du bei einem lokalen Steuerberater oder beim Gewerbeamt nach.

      Grüße,

      Sebastian

  • SirusWhite Jan 31, 2014

    Guten Tag an alle,

    habe Probleme mit der Auseinanderhaltung der Steuern. Ich verdiene im Moment als Softwareentwickler Brutto etwas mehr als 40.000 Euro pro Jahr. Jetzt möchte ich ein Gewerbe anmelden um Apps in den Store stellen zu können. Wenn ich jetzt beispielsweise 3000 Euro im Jahr Gewinn machen würde mit einer App, wird dann von 43.000 € Einkommen geredet und ich muss nachzahlen? Weil so wies jetzt aussieht habe ich ein Monatsgehalt Brutto von 3500€ und bezahle dafür monatlich Steuern, wie wollen die mir nachträglich auf 40.000 + Gewinn aus Apps, steuern Anrechnen? Nicht das ich dann auf einmal mehr zahlen muss als ich mit der App überhaupt eingenommen habe, kann mich da einer mal aufklären? Wäre demjenigen sehr verbunden.
    Grüße

  • Anne Feb 24, 2014

    Hallo Sebastian,

    danke für den sehr informativen Beitrag. Ich habe eine Frage dazu, vielleicht kannst du mir aus deiner Erfahrung heraus einen Rat geben?

    Ich habe für mich eine Möglichkeit gefunden, im Internet Geld zu verdienen. Im Wesentlichen das Anklicken von Werbung und dafür bezahlt werden, um es ganz einfach auszudrücken. Laut deinem Artikel ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich.

    Weißt du, ob nun die Gefahr besteht, dass ich in die Kategorie Scheinselbstständigkeit falle? Immerhin würde ich ja nur für diesen einen Auftraggeber arbeiten. Mein Haupteinkommen beziehe ich aus einer anderen Quelle, falls das dafür eine Rolle spielt.

    Danke schon mal im Vorraus.

    Viele Grüße,
    Anne

    • Sebastian Czypionka Feb 26, 2014

      Hallo Anne,

      bevor ich Dir hier etwas falsches sage, möchte ich es lieber nicht kommentieren. Ich weiß es nicht, wie es sich in deinem Fall verhält.

      Ich vermute jedoch, dass es in die Richtung Scheinselbständigkeit geht, aber ich möchte mich hier nicht festlegen.

      Grüße,

      Sebastian

    • Anne Feb 26, 2014

      Da kann dann wohl doch nur der Steuerberater weiterhelfen. Trotzdem danke.

  • Norbert Mrz 2, 2014

    Danke für deine Tips, so wird es für mich von Tag zu Tag leichter in Deutschland ein Gewerbe Anzumelden, zumindest unbürokratischer wie es hier bei uns ist!
    Danke und schöne Grüße!!

  • Tom Mrz 22, 2014

    Hi, ich hätte mal gerne etwas gewusst.
    Ich plane nämlich mit einem Freund eine App zu basteln (android,iOs). Die Idee steht. Wird ein größeres Projekt. Wir würden auch 2-4 Leute einstellen (studentische Hilfskräfte) mit projektbezogenen Arbeitsverträgen. Wir rechnen mit über 100.000€ Kosten mit Miete/Hardware/Software/Personal etc.
    Das Geld ist Vorhanden, jedoch wissen wir nicht ob wir ein Gewerbe anmelden müssen und wenn ja welche Rechtsform wir dann genau wählen sollen. Falls es nicht notwendig ist ein Gewerbe anzumelden wüsste ich gerne wie wir am besten vorgehen sollten.
    Über einen Expertentipp würden wir uns freuen.

    LG

  • Hallo Sebastian,

    ich möchte mal deinem im Grunde genommen guten Artikel ein paar Feinheiten hinzufügen:

    1. Man kann sich nicht aussuchen, ob man freiberuflich oder gewerblich tätig ist. In § 18 des Einkommensteuergesetzes gibt es eine Menge von Berufen (Katalogberufe) welche definitiv freiberuflich sind, jedoch ist gerade im Bereich Internet, Grafik, Design, Webdesign oder selbst das Betreiben eines gehaltvollen Blogs fraglich, ob das nicht auch freiberuflich ist oder sein kann. Dahingehend sind einige Verfahren anhängig, ich selbst werde auch klagen, wenn mein bereits eingelegter Einspruch abgewiesen wird.

    2. § 15 Einkommensteuergesetz sagt nichts darüber aus, wann ein Gewerbe anzumelden ist, denn das steht in der Gewerbeordnung GewO. Es ist hier bereits die Aufnahme der Tätigkeit entscheidend. Die Gewinnerzielungsabsicht jedoch nicht, das wäre ja noch schöner, dann brauchten einige kein Gewerbe anmelden, wenn nur Verluste gemacht werden.
    Die Definition der Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit beschreibt lediglich, wann genau diese Tätigkeit, die eine Gewerbeanmeldung durch das Gewerbeamt voraussetzt in der privaten Einkommensteuererklärung einzugruppieren ist. Wann ein Gewerbe anzumelden ist steht tatsächlich in § 14 der GewO.

    Ansonsten aber ein recht informativer Artikel, mit einer lebhaften Diskussion. Weiter so.

    Grüße vom Gründerlexikon
    Torsten

    PS.: Danke für den Link.

    • Sebastian Czypionka Mai 27, 2014

      Hallo Torsten,

      vielen dank für Deine hilfreiche Erweiterung dieses Artikels. Punkt 2 habe ich mit in den Artikel übernommen 😉

      Wie kommt es eigentlich, dass Du Dich so lang nach Veröffentlichung des Artikels hier zu Wort meldest? Wie bist Du darauf aufmerksam geworden? Frage rein aus Neugier 😉

      Grüße

      Sebastian

    • Ich habe einfach erst jetzt festgestellt, dass ich von deinem Blog und diesem Artikel einen Link bekommen habe. Da liest man dann natürlich den Artikel und wenn man Zeit und Lust hat, gibt man Feedback. Das klappt eben nicht immer, aber manchmal geht es ganz gut.

  • Tony Mai 28, 2014

    Sehr informativer Beitrag! Ich selbst beschäftige mich in meiner Freizeit schon seit längerem mit dem Internet-Marketing. Trotz ausgiebiger Recherchen konnte ich mich mit den Schritt „Gewerbeanmeldung“ noch nicht anfreunden.

    Dank deines Beitrages wurden alle wichtigen Informationen die ich gesucht habe zusammengetragen. Das Gewerbe ist angemeldet und mein aktuelles Projekt http://www.einplatinencomputer.com wieder ein Stückchen weiter 🙂

  • Mona Jul 14, 2014

    Hi Sebastian,

    auch mir hat der Artikel sehr geholfen – habe ihn heute auf dem Weg zum Gewerbeamt zum Glück noch gefunden, weil ich mir bzgl. der Bezeichnung nicht sicher war.

    In Köln werden die Bezeichnungen „Internetdienstleistungen aller Art“ und „Online Marketing“ nicht akzeptiert, weil denen das nicht spezifisch genug ist. „Internetwerbung“ war aber kein Problem. Das nur zur Info.

    Ich lege dann mal los mit meinem Blog 😉

    LG, Mona

    • Sebastian Czypionka Jul 14, 2014

      Das freut mich! Danke für Dein Feedback! Na, dann viel Erfolg mit Deinem Blog. Wenn Du Hilfe brauchst, meld Dich 😉

    • Mona Jul 18, 2014

      Danke! Auf deiner Seite finde ich sicher auch noch weitere gute Tipps, aber wenn ich mit meinem Latein am Ende bin, schreie ich 😉

  • Timerider Jul 25, 2014

    Hi Sebastian,
    vielen vielen Dank für deinen tollen Artikel. Genau so etwas habe ich die ganze Zeit gesucht. Ich habe jedoch 2 Fragen an dich.
    1). Beantragst du auch eine Ust-ID für deine Nischenseiten und wenn ja, warum ( ich habe gedacht, dass diese nur benötigt wird, wenn man Produkte in Ausland verkauft)? In diesem Bereich habe ich nämlich schon von Abnahmungen gehört.
    2) Auf welche Maßnahmen achtest du alles ( wirklich alles) bei Nischenseiten, um Gesetzeswidrigkeiten und somit Abnahmungen zu vermeiden ( zum Beispiel Impressumspflicht)?
    Ich bin noch mit meinem Projekt http://smartphone-verdienst.de neu in der Internet-Szene und habe wirklich Schiss (Sorry ;)) vor Bußgeldern.
    Dankeschön schon einmal im Vorraus.

    • Sebastian Czypionka Jul 26, 2014

      Hallo,

      zu 1.) Ich habe eine Gewerbe und dafür eine Ust-ID. Unabhängig von der Anzahl der Projekte die ich habe, gilt die eine Ust-ID.

      zu 2.) Kann ich Dir leider nicht sagen. Bin kein Rechtsexperte. Da musst Du schon jemanden vom Fach fragen.

      Grüße

      Sebastian

  • Leander Sep 22, 2014

    Danke Sebastian,
    genau danach habe ich gesucht!

    Mach weiter so 😉

    Grüsse
    Leander

  • Susanne Okt 23, 2014

    Super informativer Beitrag, Dankeschön!

  • Max B Dez 7, 2014

    Hey,

    sehr informativer Artikel. Weißt du, was ich beachten muss, wenn ich erst 17 Jahre alt bin, aber schon plane, Nischenseiten aufzubauen und zu vermarkten?

    Viele Grüße

  • Amadeus Dez 12, 2014

    Hey Sebastian, ich habe eine Frage: Angenommen man macht Affiliate Marketing, was muss man denn am Ende des Jahres alles einreichen. Reicht die Bestätigung das von von Clickbank z.B: so und so viel Geld überwiesen bekommen hat? Danke für deine Auskunft Gruß Amadeus

    • Oliver Dez 16, 2014

      Also am Ende des Jahres muss man als Unternehmer alle
      notwendigen Steuererklärungen grundsätzlich in elektronischer Form einreichen. Einen Überblick zu den Steuerpflichten als Kleingewerbetreibender findest du unter http://www.kleingewerbe.de

      Clickbank etc. kenne ich jetzt nicht. Aber das ist eher in der Gesamtschau zu beurteilen und hängt auch vom jeweiligen Finanzbeamten ab. Aber je höher die Einnahmen desto detaillierter sollte man diese nachweisen können. Wenn man es ganz sicher haben möchte, so kann man neben den versendeten elektronischen Steuererklärungen zusätzliche Belegnachweise in Papierform an das Finanzamt senden und darauf hinweisen, dass keine weiteren Nachweise vorliegen. Sollte etwas nicht passen, so kann der Sachbearbeiter direkt Auskunft geben wie er es denn gerne hätte.

  • Andre Jan 30, 2015

    ich wollte gestern auch ein Gewerbe anmelden, leider hat der Sachbearbeiter sich etwas „quer“ gestellt da ihm alle meine Begründungen zu schwammig waren, ja ich habe auch die Beispiele aus dem Beitrag verwendet. Letztendlich hat er mich an das Finanzamt verwiesen, die mir nach einem Anruf leider nicht helfen konnten.

    Der Sachbearbeiter vom Gewerbeamt erwartet jetzt aber eine schriftliche Stellungnahme vom Finanzamt.

    Habt ihr eventuell noch eine Idee

    • Sebastian Czypionka Feb 2, 2015

      Zu schwammig?

      Was ist denn an der Erstellung von Internetseiten zu schwammig?

      Höre ich zum ersten Mal Andre.

    • M. C. R. Mrz 21, 2015

      Also bei uns gibt es 2 Anmeldemöglichkeiten, beim ersten Versuch, ausserhalb Öffnungszeiten, war die Mitarbeiterin sehr nett und nannte es auch erstmal „schwammig“. Fragte genau nach, was wie und wo alles angedacht ist, verwirrte sogar teilweise und erklärte auch, worauf man bei welcher Tätigkeit zu achten ist.

      Anderer Standort, gleiche Stadt, nickte die Mitarbeiterin das so ab und fragte gar nicht genauer nach. Was ich da vermute, fachliche Kompetenz versus Mitarbeiterin, die einfach nur ein Formular ausfüllt und druckt, sich mit der Materie nicht auskennt 😉

      Angeben als Tätigkeit:

      Internetdienstleistungen aller Art
      Handel mit digitalen Medien/Gütern
      Internetwerbung
      Online Marketing

      Gewerbeanmeldung 16Euro

    • M.C.R Apr 20, 2015

      Wichtiger Hinweis finde ich als Anmerkung, das man vom Finanzamt etwa 14 Tage automatisch nach Gewerbeanmeldung bekommt zur Aufforderung, Fragebogen zur steuerlichen erfassung, Hier als PDF-Datei
      http://www.existenzgruendung.umbra-online.de/Download/339,property=publicationFile,cap.locale=de.pdf
      anschliessend nach Abgabe beim Finanzamt, hat es bei mir auch ca 14 Tage gedauert, bis ich die Steuernummer bekam!
      Jetzt fällt mir gerade ein, hab auf dem Bogen angegeben, das ich auch eine Ust-Id benötige, bekommt man die nochmals seperat?

  • Julian Jan 31, 2015

    Hi Sebastian,

    Vielen Dank für diese nütliches Informationen und
    für deinen Blog. Ich habe eine Frage zu Affiliate Marketing Seiten. Wie
    funktioniert die Gewerbeanmeldung, wenn ich keinen Wohnsitz in
    Deutschland habe, die Seite aber auf Deutschland ausgerichtet ist und
    der Hoster auch in DE sitzt? Abgesehen des dt. Impressums, brauche ich
    noch irgendetwas anderes oder muss ich das Gewerbe dann ggf. in meinem
    Heimatland anmelden? Und kann ich für Auszahlungen meine deutschen
    Konten benutzen oder würde dann eine Umsatzsteuer anfallen?

    Vielen Dank und schönes Wochenende,
    Julian

    • Sebastian Czypionka Feb 2, 2015

      Die Angaben im Impressum richten sich nach dem Standort des Unternehmens/der Person, die dahinter steht, bzw. dafür verantwortlich ist.

      Maßgebend ist also nicht Dein privater Wohnsitz, sondern der Wohnsitz deines Unternehmens. Wenn Du dieses auch im Ausland anmeldest, kommt auf eine deutsche Seite genau jene Adresse rein. Unabhängig davon, dass die Seite auf deutsch und der Hoster in Deutschland ist.

      Auszahlungen gehen auf Konten, die Du mit deinem Unternehmen überwachst, sprich worüber Du deine Ein- und Ausgänge kontrollierst.

      Das mit der Umsatzsteuer ist etwas komplizierter, da von vielen anderen Faktoren auch abhängig, dazu kann ich per se nichts sagen.

      Hoffe, das hilft Dir dennoch weiter.

      Sebastian

  • Mysteriously Unnamed Feb 18, 2015

    Ich fülle gerade das Blatt zur Gewerbe-Anmeldung aus und da kommen mir einige Fragen zu Feld 15 und 18.

    15 – Angemeldete Tätigkeit
    Ich möchte durch Affiliate-Websites Werbeeinnahmen generieren; Kunden als Webdesigner betreuen, das Webhosting und die tech. Abwicklung übernehmen; als Berater zu div. Online-Marketing-Themen meine Beratungsdienstleistungen verkaufen sowie ab und an PC-Hardware auf Rechnung weiterverkaufen können.

    Soll ich jetzt hier eintragen „Online-Marketing & Consulting“ oder besser „PC- Werbe- und Internetdienstleistungen“ – oder etwas anderes?

    18 – Art des Betriebes: Was ist hier anzukreuzen?
    Industrie, Handwerk, Handel, Sonstiges

  • Philipp Feb 25, 2015

    Guter Beitrag, dankeschön!

  • Jochen Marcus Mrz 15, 2015

    Top Artikel. Ist genau meine Problematik. Besonders der Teil mit 3 Monate rückwirkend, hat mich enorm beruhigt da ich Mitte Dez gestartet bin und die ersten Einnhamen Ende Januar gekommen sind und noch toller dass ich die ganzen Tools als Geschäftsausgabe anrechnen kann. Jetzt kann ich mich morgen anmelden. Danke.

  • M. C. R. Mrz 18, 2015

    Wie sieht es eigentlich mit der Krankenkasse aus, ab gewissen Einnahmen soll doch auch Beitragshöhe gesteigert werden? Schon Erfahrungen damit gemacht, kann jemand was dazu sagen?

    Lob, Respekt und Anerkennung an Sebastian, sehr hilfreich deine Seite und Tipps! Vorallem hat mich ein Satz motviert, statt auf der Stelle zu stehen:

    EINFACHEN MACHEN, Fehler sind da um gemacht zu werden und wer die Erfahrung gemacht hat, kann sie ändern, verbessern und daraus das positive ziehen.

    Hab gemacht und gehe Schritt für Schritt zum Kleinunternehmer, was Affilatemarketing betrifft! Vielen Dank für die Motivation…..und ein Spruch kann ich mir nicht verkneifen, LÄUFT BEI DIR, FETT BIST DE GEWORDEN! 😉 nicht böse gemeint, aber wenn ich mir das Willkommensvideo anschaue und das letzte Youtubevideo, geht es BONEK richtig gut, 😉

    • Sebastian Czypionka Mrz 19, 2015

      Danke für Deinen Kommentar 😉

      Und zu dem Video: Überprüf das mal genauer 😉 Mein Gewicht hat sich seit Jahren nicht verändert…

    • M. C. R. Mrz 21, 2015

      Gerne doch 🙂 Naja, siehst schon verändert aus, naja kann auch täuschen :-p

      Deine Seite motiviert und nimmt bei einigen Themen auch die Angst, klar hat man in manchen Themen überhaupt keine Ahnung oder Programmanwendungen, machen die Sinn usw. ?!?! Aber, es hilft und das denke ich……Spitze und Respekt

      Möchte nebenbei erstmal eine Seite aufbauen, bin hauptberuflich noch angestellt, deswegen kam die Frage mit dem Beitrag zur Krankenkasse auf…..

  • Lena Panholzer Apr 26, 2015

    Also verstehe ich das jetzt richtig das ich als Affiliate keine Gewerbeanmeldung machen muss? Ich bin gerade dabei mir eine Affiliatewebsite zu erstellen und möchte nichts falsch machen.

    • Raphael Fresen Mai 18, 2015

      Nein, das stimmt nicht. Es hieß nur, dass „Affiliate Marketing“ noch nicht eingetragen wird. Es fällt aber unter die Rubrik „Marketing“ ;).

  • Daniel Otto Mai 24, 2015

    Was macht es denn für einen Unterschied, wenn man zu den 3% Freiberuflern gehört und mithilfe von Lehrvideos über Affiliatelinks sein Einkommen steigert? Kann es denn auch sein, das dass „Lehrnvideo“ nicht als freiberufliche Tätigkeit gezählt wird, sondern das Anwenden von Affilitatelinks aka Marketing?

    • Sebastian Czypionka Jun 2, 2015

      Wer sagt denn, dass Affiliate-Marketing eine freiberufliche Tätigkeit ist?

  • Caro Jun 24, 2015

    Hallo Sebastian. Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Kannst du mir vielleicht helfen, wie es sich verhält wenn ich einen 450€ Job nebenbei habe (bin Studentin)? Also rechnet sich dieses Einkommen auch auf die Freibeträge für mein Gewerbe an und muss ich sonst etwas beachten als Gewerbetreibende mit Aushilfsjob? Wäre dir sehr dankbar!! Mein Gewerbeamt hat da nicht so den Durchblick. Vielen Dank im Voraus

  • Elena Salerno Jul 7, 2015

    Hallo Sebastian, danke! Dein Artikel kommt mir gerade wie gerufen. Aber eine ganz große Frage: ich verstehe den Part mit den Rechnungen erstellen einfach nicht????? Wenn ich z.B. einen Auftrag über Hallimash erledige oder beim Amazon Partner Programm teilnehme, erstelle ich selber doch keine Rechnung? Oder muss ich das machen? Bin einfach nur verwirrt 🙁

    • Sebastian Czypionka Jul 8, 2015

      Hi Elena,

      bei Partnerprogramme, wie z.B. Amazon, DigiStore24, Zanox, Affilinet, usw. musst Du keine Rechnung ausstellen, da bekommst Du in der Regel eine Gutschrift mit einem Beleg – in den meisten Fällen direkt aufs Konto überwiesen.

      Rechnungen stellst Du nur dann aus, wenn DU z.B. direkt mit anderen Unternehmen zusammenarbeitest und für diese etwas erledigst, in den meisten Fällen eine Dienstleistung oder eine Beratung.

      Hoffe, das ist nun klarer.

      Viele Grüße

      Sebastian

    • Elena Salerno Jul 8, 2015

      Danke dir für die schnelle und verständliche Antwort!!! Verstehe ich das richtig, dass ich also auch kein Gewerbe anmelden muss und als Freiberuflerin arbeite? Ich erledige ja keine „richtigen“ Aufträge für Agenturen etc….

    • Sebastian Czypionka Jul 9, 2015

      Dazu bräuchte ich einige mehr Informationen von Dir. Freiberufler kann nicht jeder werden – schau mal dazu im Internet nach.

  • Annabell Sep 8, 2015

    Hallo Sebastian,

    dein Artikel ist super! Endlich mal jemand, der alles verständlich erklärt und es auf den Punkt bringt!

    Ich hätte dennoch eine Frage. Vielleicht kennst du die Antwort hierauf: Wenn ich also eine „Empfehlungen-Webseite“ habe, d.h. mit Affiliate-Programmen arbeite, muss ich dann auch ein Unternehmen (UG, GmbH oder sonstiges) anmelden?

    Ich bin momentan noch Freiberufler, möchte jetzt aus o.g. Gründen ein Gewerbe anmelden, bin mir aber nicht sicher, ob dann dieser Batzen mit der Unternehmensanmeldung auf mich zukommt.

    Liebe Grüße,
    Annabell

  • Karen Schmidt Sep 13, 2015

    Hi Sebastian,

    Great article! Sorry that I can’t write good Deutsch, but I fully understood what you wrote. Do you have any idea that how the „Umsatzsteuer“ for Google AdSense publisher work? I did „Gewerbeanmelden“ and want to know if this is possible to not pay the Umsatzsteuer since the money come from Ireland. Any information about it is highly appreciated.

    P.S. You can reply in Deutsch.

  • Daniel Kode Okt 5, 2015

    Ich habe angefangen neben meinem Hauptjob ein Gewerbe im Internet zu führen. So war ich abgesichert und konnte in Ruhe testen, wie das Gewerbe anläuft.

    Ein Kleingewerbe reicht für den Anfang, vor allem, musste ich dann keine 19% Mwst berechnen und konnte meine Dienstleistungen billiger anbieten.

    Ab 17,500 Jahresumsatz wird man dann aber umsatzsteuerpflichtig. Wer daran nicht denkt, muss nachzahlen. Das Finanzamt rechnet dann einfach 19% von den Umsätzen aus, egal ob die Mwst. eingenommen wurde oder nicht. Ich musste damals richtig nachblechen, also niemals vergessen. Selbst wenn du ein Kleingewerbe anmeldest und 17501 verdient hast, wirst du zur Kasse gezwungen.

    Tipp: Wenn du das im Dezember hoch gerechnet hast und merkst du liegst über 17500 ,kaufe noch etwas ein, damit du es gegen rechnen kannst.

  • M.C.R. Nov 22, 2015

    Moinsen,

    echt erschreckend, wieviele Leute sogenannte Freiberufler sind 😉

    Nochmal wer übers Internet eine Seite betreibt und damit Gewinnabsichten hat, hat ein Gewerbe anzumelden, betreibst du Affilateseite/n und ein Partnerprogramm überweist dir Betrag 10 euro hast du ein Gewerbe anzumelden. Einnahme minus Ausgabe (Internetseite kostet ja monatlich was) EÜR!
    Wenn du eine Seite betreibst und du verkaufst darüber z. B. eine Immobilie, mit 1Million, auch wenn du das ganze Jahr nicht anderes mehr verkaufst, ist dein Umsatz 1 Million, (kein Kleinunternehmer mehr)auch wenn du die Immobilie für 999999Euro vorher angeschafft hast, 1 Eur Gewinn, bist du KEIN Kleinunternehmer mehr 😉

  • M.C.R. Nov 22, 2015

    Entscheidet fürs Finanzamt, ist bei Kleinunternehmern, die EÜR, also du hast eine Affilateseite und machst monatlich 1000Euro Umsatz minus den Kosten fürs Betreiben der Seite, z.B. 10Eueo= 990 x12 Monate=11880Euro/Gewinn, dann hast du einen Freibetrag, auf denn du keine Steuern zahlen musst:
    Einkommensteuer
    Grundfreibetrag für Alleinstehende für 2013 = 8.130 EUR, also 11880 minus 8130 Eur =3750Eur, dieser Betrag wird versteuert! WICHTIG, wenn du z.B. nebenbei ein Kleinunternehmer bist und du hauptberuflich schon verdienst, ist der Freibetrag wohl möglich schon aufgebraucht, dann also nicht die 3750 Euro Steueranteil, sondern auf die komplette Summe !

    • Sebastian Czypionka Nov 23, 2015

      Ja, aber nicht verrückt machen am Anfang. Erst einmal anfangen, eine Seite aufbauen und warten bis überhaupt der erste Euro fließt oder Einnahmen rumspringen…

  • M.C.R. Nov 28, 2015

    Na klar, nicht verrückt machen, da denken natürlich einige, das es wie von alleine läuft, ne Seite erstellen, Produkt bewerben, Affilateprovision läuft von alleine und man kann sich vor dem „Reichtum“ nicht mehr retten.

    Ist schon richtig, einfach anfangen. Nur muss man schon aufpassen, welche Umsätze man so angibt, gerade gegenüber Finanzamt, gehe noch einen anderen Job nach und dachte, JAAAAA läuft von alleine und wenn die Umsätze so reinkommen, wie ein normaler Nebenjob, dann passt es schon, von wegen. Finanzamt hält die Hand auf und verlangt eine Vorauszahlung, also man sollte sich ganz schnell mit dem Thema beschäftigen.

  • Marion Jan 6, 2016

    Also erstmal dickes Lob; ein toller Artikel mit vielen lehrreichen Antworten. Jedoch jetzt habe ich noch doch noch ein paar Fragen:
    1. Was ist wenn man seinen Gewinn immer wieder reinvestiert? Und somit im nächsten Jahr erst auszahlen lässt. 2. Überhaupt reinvestiert, sind das dann Kosten, die man gegenrechnet und somit nix verdient, auch weil man sich nichts auszahlen lässt?
    3. im ersten Jahr weniger als 17.500 vedient, das 2. Jahr jedoch schon an die 25.000 kommt, jedoch auch diese weiter refinanziert….
    4. wieviel kann man im 3. Jahr verdienen?

    • Sebastian Czypionka Jan 12, 2016

      1. Kommt darauf an, was Du mit „reinvestieren“ meinst. Aber solange es ganz normale Kosten sind und Du keinen Gewinn hast und auch nichts vom Einzelunternehmen an Geld abhebst, dann hast Du faktisch ja auch keinen Gewinn, den Du dann auch nicht versteuern musst.
      2. Genau.
      3. Ich glaube die Frage erübrigt sich, denn am Ende kommt es ja nur auf Deinen Gewinn an – und der Gewinn ist das, was Dein Unternehmen am Ende des Jahres nach Abzug aller Kosten über hat – unabhängig davon, ob Du es vom Konto nimmst oder nicht.

  • Dieter Jan 6, 2016

    Hallo Sebastian,
    erst mal DANKE für Deinen Artikel.
    Ich denke, Du hast damit tausenden geholfen.

    Muss man bei Einnahmen auch Sozialversicherung Beiträge an Krankenkassen abführen?

    Das würde mich und andere bestimmt auch interessieren.

    Besten Dank
    Gruß aus Oldenburg Dieter

    • Sebastian Czypionka Jan 12, 2016

      Sozialversicherungsbeiträge an Krankenkassen abführen?

      Ich denke, wenn Du ein Gewerbe anmeldest, wirst Du es in der Regel nicht so wie ich machen und es als Nebengewerbe anmelden und in Deiner Haupttätigkeit weiterhin bleiben und darüber auch krankenversichert sein. Somit brauchst Du fürs Gewerbe keine Krankenversicherung.

      Ich denke mal, dass Du eine gewöhnliche Krankenversicherung meinst oder? Denn Sozialversicherungsbeiträge betreffen ja reine Arbeitnehmer…

  • Jürgen Feb 23, 2016

    Hallo und Danke erst mal für den guten Beitrag. Du sprichst von einer Freigrenze bis 8004 Euro bei der Einkommenssteuer. Was ist denn, wenn ich hauptberuflich Arbeitnehmer bin und das Gewerbe nebenberuflich betreibe. Zählen dann die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit dazu oder fallen diese Einkünfte nicht ins Gewicht bei der Betrachtung der Einkommensteuer?

    • Sebastian Czypionka Feb 26, 2016

      Hallo Jürgen,

      dazu kann ich dir leider keinen Ratschlag geben – bin kein Steuerberater und weiß nicht, welche persönliche Konstellation dafür in Betracht gezogen wird, bzw. ob sich auch vielleicht etwas steuerfinanztechnisch geändert hat – also einfach mal beim Finanzamt anrufen.

      Viele Grüße
      Sebastian

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